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ab sofort werden Sie immer halbjährlich auf den neuesten Stand gebracht. Zurückliegende Quartalsinformationen können Sie dem Archiv auf der rechten Seite entnehmen.




Halbjahresinfo 2/2012

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend haben wir für Sie die wichtigsten Ereignisse aus dem 2. Halbjahr 2012 zusammengefasst:


Heilpädagogische Tagesstätte – Integrative Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ Kindergarten und Hort (HPT)

Eröffnung der Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“
Nachdem alle Umbaumaßnahmen in Rekordzeit abgeschlossen waren, konnte die Integrative Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ am 1.10.2012 eröffnet werden. Einen herzlichen Dank an alle Baumitwirkenden, von denen viele Ihren Sommerurlaub geopfert haben, damit wir rechtzeitig fertig wurden.

Wir danken auch der Gemeinde Hausham, dass sie uns das Vertrauen für unsere zweite Krippe in Hausham geschenkt hat. Möglich wurde das Projekt dank der finanziellen Förderung durch die Gemeinde Hausham, das Land Bayern und das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen im Rahmen des BayKiBiG.

Personell starteten wir im Oktober mit neuen Mitarbeiterinnen: Die Erzieherin Frau Teichert (Gruppenleitung) und die Kinderpflegerinnen Frau Walser und Frau Wolf gingen die neue Aufgabe mit großer Freude an.

 In den neuen Räumen wurden zunächst 6 Kinder aufgenommen.
Ab Januar 2013 wird die Gruppe nach und nach vollständig mit 12 Kindern belegt werden. Darunter werden 3 Integrationskinder sein.

Beim ersten Elternabend im Dezember konnten wir uns schon über viel Lob freuen. Eltern und Mitarbeiterinnen hatten ausführlich Gelegenheit ihre Erfahrungen und Wünsche auszutauschen. Das pädagogische Konzept der „Villa Kunterbunt“ wurde vorgestellt. Besonders guten Anklang fand die Portfolio – Arbeit. Dabei wird für jedes Kind eine Art „Krippentagebuch“. In diesem wird mit Fotos, Bastelarbeiten und Zitaten des Kindes der Alltag in der Krippe festgehalten. Die Kinder schauen das Tagebuch immer wieder an, überlegen selbst mit, was rein soll und identifizieren sich über die Erinnerungen. Am Ende des Krippenjahres erhalten die Eltern das Tagebuch. Aber auch während des Jahres können Sie immer reinschauen und so auch den Alltag ihres Kindes „miterleben“.

 


Kindergarten und Hort:

Das neue Schuljahr stellten wir pädagogisch unter das Jahresthema „Zeit“.

Eine zentrale Aufgabe für die Mitarbeiter/innen bestand darin, sich in das Zeitempfinden eines Kindes zu versetzen, welches sich deutlich vom Zeitempfinden eines erwachsenen Menschen unterscheidet.

Eine zweite Aufgabe war die Entwicklung von Konzepten, wie wir Kindern, die kein oder wenig Zeitverständnis haben, helfen ihren Alltag zu gestalten. Z.B. durch Erkennen von Ereignissen, die nach einander stattfinden. „Nach dem Aufstehen gehst Du ins Bad, dann frühstückst du. Dann erst kommt der Bus. Du brauchst keine Angst haben, dass der Bus vor dem Frühstück kommt, wenn du gleich nach dem Bad zum Frühstück gehst.“

Um die Kinder bestmöglich bei der Entwicklung ihrer Selbständigkeit zu unterstützen, benötigen sie Zeit um die Dinge selbst zu tun. In unserem Gruppenalltag gibt es oft Situationen, in denen es „schnell gehen muss“. Alle Kinder anziehen, alle schnell zur Brotzeit, Bus wartet schon und vieles mehr. Dann übernehmen wir als Erwachsene für das Kind die Aufgaben, damit es schneller geht. Damit behindern wir das Kind in der Entwicklung seiner Selbständigkeit. Den Gruppenalltag so zu gestalten, dass jedes Kind genügend Zeit hat, ist eine große Herausforderung an uns. Für die Eltern, die ihre Kinder beim Lernen und bei der Entwicklung ihrer Selbständigkeit unterstützen wol-len, trifft das Gleiche zu. Deshalb war das Jahresmotto auch Thema unseres Elternabends am 25. Oktober.

 

Fortbildungen:
Die Begleitung unserer Kinder und Jugendlichen bei ihrer körperlichen/sexuellen Entwicklung ist eine wesentliche und anspruchsvolle pädagogische Herausforderung.

In einem ersten Schritt fanden am 7.11., 22.11. und am 3.12 .2012 intensive Fortbildungen für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Heilpädagogischen Tagesstätte statt. Ziel war es, alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf den neuesten Stand bezüglich der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu bringen und Sicherheit im Umgang mit der sexuellen Entwicklung zu erreichen. Die Teilnahme von Lehrkräften des Anton-Weilmaier-Förderzentrums in Hausham an diesen Fortbildungen war ein weiterer Beweis für die gute Zusammenarbeit.

 

Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagements (QM):
Innerhalb der Weiterentwicklung unseres QM haben wir daran gearbeitet für die einzelnen Gruppen im Kindergarten und Hort „heilpädagogische Leitlinien“ zu formulieren. Leitlinien meint unter anderem die Frage: Was ist meine Heilpädagogische Haltung und wie steht diese im Einklang mit den Bedürfnissen der einzelnen Kinder? Was bedeutet Heilpädagogische Arbeit in Zusammenhang mit Förderung und Unterstützung?

Zusätzlich wurden im Rahmen des QM die Anamnesebögen zur Aufnahme der Kinder und Jugendlichen in die Heilpädagogische Tagesstätte neu überarbeitet.

 

Fahrdienst/BRK
Nach der vollständigen Neuausschreibung des Fahrdienstes hat das Bayrische Rote Kreuz Miesbach den Zuschlag erhalten. Die bisherigen Erfahrungen sind positiv. Insbesondere die Besetzung jeden Busse mit einer Begleitperson ist eine große Verbesserung in der Betreuung der Kinder während der Autofahrt.

Kurz vor Jahresende kam der Nikolaus in die Heilpädagogische Tagesstätte und wurde schon mit Sehnsucht erwartet. Ausgestattet mit einer großzügigen Spende vom Club Tegernsee e. V. Herrn Scherzer, war sein Rucksack reichlich mit Geschenken für jede Gruppe gefüllt.

 

Heilpädagogische Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche „Haus Bambi“

Der Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit lag im zweiten Halbjahr in zwei Bereichen:

 

Biographiearbeit:
Wie sehr die eigene Biographie, die eigenen Wertevorstellungen unser Handeln bestimmen, haben wir in mehreren Teamsitzungen erfahren. Durch Rollenspiele haben wir uns in die Position des Kindes und der Eltern versetzt, um sich ein Stück in ihre Erlebniswelt zu begeben. Aus dieser Perspektive heraus haben wir erfahren, wie wichtig es ist, Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden will und wie wichtig es ist, zu verstehen, dass wir alle vor dem Hintergrund unserer persönlichen Erfahrungen handeln.

 

Authentisches (stimmiges) Verhalten:
„Unsere“ Kinder sind in ihrem emotionalen Empfinden äußerst sensibel. Sie erspüren in besonde-rem Maß den Unterschied zwischen Gesagtem und Gemeintem. Im Alltag benutzen wir alle häufig Floskeln wie z.B. „Wie geht es Dir“ ohne wirklich genau wissen zu wollen, wie es dem Gegenüber geht. Kinder mit Handicap können das nicht einordnen und reagieren verletzt. Wir haben daher in diesem Halbjahr besonders darauf geachtet, dass wir auch Meinen, was wir sagen oder durch Gesten zum Ausdruck bringen.

 

Aufgaben übernehmen und Neigungen entdecken:
Wie für alle Kinder, ist es auch für Kinder mit Behinderungen wichtig Aufgaben zu übernehmen und ihre persönlichen Neigungen zu entdecken. So haben sie Erfolgserlebnisse und empfinden Freude und Spaß. Auf Grund der unterschiedlichen Möglichkeiten unserer Kinder im Alltag müssen wir daher unsere Angebote immer wieder anpassen.

 

Neu ins Leben gerufen haben wir die Waldgruppe. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, Erfahrungen in der Natur bei jeder Witterung hautnah zu erleben. Die Kinder nehmen das Sammeln, Riechen und Pflücken von Kräutern, das Bewegen in der freien Natur sowie das Herumtollen und Basteln mit Naturmaterialien als inspirierende Abwechslung wahr.

 

Kochen und Backen
Das wöchentliche gemeinsame Zubereiten einer Mahlzeit, sowie die damit einhergehenden Planungen von Einkäufen, Aufräumen und Spülen, Tisch decken und schlussendlich das gemeinsame Essen der selbst zubereiteten Speisen macht den Kindern Spaß, und wie eines der Kinder auf Nachfrage sagt “ist super!“

 

Tiergestützte Therapie und Pädagogik mit Kaninchen
Nach vielen geleisteten Arbeitsstunden und mit Unterstützung durch die fleißigen Hände der Eltern konnten im Juli am Tage unseres Sommerfestes die Hasen in die „Villa Klopfer“ einziehen. Die Kinder helfen nun beim Füttern und beim Säubern des Geheges, teilweise sogar selbstständig, und lernen so Schritt für Schritt Verantwortung zu tragen.

 

Hippotherapie und Heilpädagogisches Reiten
Neben der Hippotherapie (krankengymnastische Behandlung am Pferd) haben unsere Kinder jetzt auch die Möglichkeit, am Angebot des Heilpädagogischen Reitens teilzuhaben. Ziel des Heilpädagogischen Reitens ist, die ganzheitliche Förderung des Kindes durch intensiven Kontakt zum Pferd zu erreichen. Durch die finanzielle Unterstützung des Lions Club Schliersee mit einer Spende von Euro 3000.- ist uns dieses zusätzliche Angebot ermöglicht worden.

  

Mittendrin statt nur dabei
In den Sommerferien wurde ein abwechslungsreiches Ferienprogramm gestartet, die Programmpunkte bzw. Ausflugsorte wurden entsprechend den Fähigkeiten und Vorlieben der Kinder geplant. Für jeden war etwas dabei: Ausflüge in den Wildpark, zu den Kristallwelten, Schwimmen, Picknick. Am Ende der Ferien gab es einen Indianertag mit abendlicher Feuerstelle und Übernachtung im Tippi. Das war für unsere Kinder und Jugendlichen ein besonderes Highlight.

 

Genossen haben wir gemeinsam auch wieder die Adventszeit. Es wurde gebacken und gebastelt und viel musiziert. Unsere Freunde vom Fußballverein August 1823 überraschten uns mit einem Besuch vom Nikolaus, der für Kinder und Mitarbeiter neben ermutigenden Worten auch noch ein Säckchen dabei hatte. Unter anderem gestalteten Jugendliche der Firmgruppe aus Bayrischzell hier im Haus einen Adventsnachmittag.
Zum Jahresende gab es eine Sylvesterparty mit allem drum und dran.

 

Frühförderung Hausham und Holzkirchen (FFÖ)
Integrative Kinderkrippe „Tausendfüssler“

Im Juli und August war in der Frühförderung die Zeit der Abschiede. Viele Kinder verließen uns, da ihr Schuleintritt bevorstand. Zu dieser Zeit warteten mehrere Kinder auf einen Platz in der Frühför-derung. Wir konnten diese bereits noch vor der großen Urlaubszeit bzw. sofort danach im Septem-ber aufnehmen und mit der Förderung beginnen. In den Herbstmonaten kamen die Anmeldungen nur sehr schleppend an. Dadurch konnten wir für die Familien immer sofort einen freien Platz abieten. Ein schnelles Aufnahmeverfahren war besonders deshalb wichtig, weil es sich in der Mehrheit um Kinder vor dem Einschulungsjahr handelte, die dann bereits nächstes Jahr im Sommer in die Schule gehen sollen. Wir wollen sie dabei in der knappen Zeit mit unseren Förderangeboten möglichst gut interdisziplinär unterstützen und den Eltern bei der Wahl der richtigen Schule behilflich sein.

Im Zuge des Inklusionsgedanken wollen immer mehr Einrichtungen den Weg der Integration beschreiten. Wir konnten 2 Kindergärten und 1 Kinderkrippe als Integrations-Fachdienst für die Frühförderung neu hinzugewinnen.
Im zweiten Halbjahr haben wir zum ersten Mal das „Heidelberger Elterntraining“ zum Aufbau von Sprache und Kommunikation in der Eltern-Kind-Beziehung angeboten. Auch unseren bewährten Elternkurs „Freiheit in Grenzen“ konnten wir wieder durchführen. Beide Kurse wurden von den Eltern sehr positiv angenommen und als hilfreich beschrieben.

Um die Zusammenarbeit mit anderen sozialen Institutionen der Region zu stärken, gab es Treffen mit dem Jugendamtsleiter, Herrn Wein, sowie dem Jugendamtsteam und der MSH, Frau Krogoll, mit dem Leiter der Erziehungsberatungsstelle, Herrn Kirchberger und mit Frau Stahlhofer, der zu-ständigen Fachkraft für KoKi-Netzwerk frühe Kindheit. In dem Treffen mit Frau Stahlhofer entstand der Plan für eine Einladung der Hebammen der Region. Es wird eine Präsentation der Frühförderung geben und Wege der engeren Kooperation werden erarbeitet werden.

Seit August hatten wir in Hausham eine Heilpädagogenstelle vakant. Mitte Oktober konnten wir unser Team wieder vervollständigen. Wir freuen uns herzlich die Heilpädagogin Frau Vroni Althofer als neues Teammitglied dabei zu haben.

Die Kinderkrippe musste sich im Sommer ebenfalls intensiv mit dem Thema Abschiednehmen befassen. 8 dreijährige Kinder, von denen die meisten seit Krippeneröffnung bei uns waren, kamen in den Kindergarten. Mit „unseren Großen“ und ihren Eltern feierten wir einen harmonischen Spiele-Abschieds-Nachmittag.
Die Aufnahmen der neuen Kinder fanden dieses Jahr in Kooperation mit unserer neu eröffneten Integrativen Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ in der Brentenstrasse statt. Seit der Eröffnung der ‚Villa Kunterbunt’ im Oktober besteht für das Krippenteam der „Tausendfüssler“ die Möglichkeit des Aus-tausches. Wir freuen uns auf künftige gemeinsame Planungen von Teamgesprächen, Elternangeboten und Feiern.
Die Eingewöhnung der 7 neuen Kinder, darunter 2 neue Integrationskinder, gelang sehr reibungslos. Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen, die wir am Elternabend Ende November erhalten haben.

 


Offene Behindertenarbeit „LebensMUT“ (OBA)

Im zweiten Halbjahr 2012 war bei der OBA „LebensMUT“ einiges geboten.
Neben den wöchentlichen Freizeitaktivitäten FC Sport, FC Kreativ und FC Kegeln fand auch der Samstagstreff weiterhin einmal monatlich am Wochenende statt. Beim Abenteuerwandern mit Übernachtung im Zelt, dem Volkstanzabend in Miesbach und dem Herbstfest in Rosenheim hatten die Teilnehmer jede Menge Spaß.

Mitte August bot die OBA für erwachsene Menschen mit Behinderung ihr bewährtes einwöchiges Ferienprogramm an. Bei den Tagesaktionen ging’s unter anderem in den Raritätenzoo nach Ebbs, zur Tiefsee-Ausstellung in den Lokschuppen nach Rosenheim, ins Museum Mensch und Natur nach München und ins Freilichtmuseum Glentleiten.
Begeistert waren die Teilnehmer des Freizeitclubs jedoch nicht nur von diesen festen Größen im Freizeitgeschehen der OBA „LebensMUT“, sondern auch von einigen „außertourlichen“ Aktivitäten, die wir im zweiten Halbjahr 2012 auf die Beine stellten:
 
Nachdem im Juli vergangenen Jahres das heiß ersehnte Event wegen schlechten Wetters ins Wasser fiel, war es dieses Jahr endlich soweit: die „Hoppetosse“ fuhr und wir durften mit ihr über den Tegernsee düsen! Organisiert vom Behindertenbeauftragten des Landkreises, Anton Graf-wallner und durchgeführt von der Organisation „Wings for Handicapped“ war diese rasante Schlauchbootfahrt ein Ereignis, von dem die Teilnehmer noch lange begeistert erzählten!
Nach einer kurzen Sommerpause startete die OBA im September 2012 mit der dritten und letzten Wochenendfreizeit des Jahres wieder voll durch. Drei Tage verbrachten 15 Teilnehmer und vier Betreuer in einer Blockhütte auf dem Gelände der Jugendsiedlung Hochland bei Königsdorf. Bei herrlichem Wetter bot das Wochenende in der Natur idealen Raum für Erholung und gemeinsame Aktivität im Freien.
In Anknüpfung an die seit eineinhalb Jahren bestehende Kooperation mit der Volkshochschule Hausham fanden im Herbst 2012 ein Koch- und ein Tanzkurs für erwachsene Menschen mit Behinderung statt. Erstmalig wagten wir mit einem sechsstündigen Trommelkurs darüber hinaus ein inklusives Projekt, das die Teilnehmer sehr begeisterte!
 
Außerdem gab es im Herbst / Winter 2012 mit der Weihnachtlichen Backstube und einer Trommelstunde erstmalig zwei Kurse für Kinder und Jugendliche, die in Kooperation zwischen der Volkshochschule Hausham und der OBA angeboten und gut angenommen wurden! Vor allem inklusive Projekte sowie Angebote speziell für Kinder und Jugendliche sollen im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden.


Auch die „Offene Beratungsstunde“ unserer Offenen Behindertenarbeit „LebensMUT an den Volkshochschulen des Landkreises wurde im zweiten Halbjahr fortgeführt. Seit Beginn des Jahres bieten wir mit dieser dezentralen Form der Beratung ein zusätzliches Angebot. Neben der Beratung in der Beratungsstelle, der telefonischen Beratung oder der Beratung in Form von Hausbesuchen. bekommen Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen hierdurch eine weitere Möglichkeit, Informationen, Rat und Unterstützung zu Fragen und Problemen bezüglich Sozialrecht, Eingliederungshilfe, Pflegeversicherung u.v.m. direkt vor Ort zu erhalten.


Unterstützung für Menschen mit Behinderung und ihre Familien leistete die OBA auch im zweiten Halbjahr durch den Familienentlastenden Dienst (FeD). Im Rahmen des FeD begleiten unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Freizeitaktivitäten und lebenspraktischen Tätigkeiten (z.B. Einkauf, Behördengänge) und entlasten somit Eltern und An-gehörige in Betreuung und Pflege.


Gegen Ende eines spannenden und abwechslungsreichen Jahres gab es bei der OBA noch einmal zwei Highlights zu verzeichnen.


Zum Einen die Einladung des Bayerischen Landestheaters zur Generalprobe der Märchenoper „Hänsel und Gretel“, die von Jahr zu Jahr mehr Zuschauer in den Waitzinger Keller in Miesbach lockt und jedes Mal für große Begeisterung sorgt.
Zum Anderen durften die Teilnehmer des Freizeitclubs, ihre Angehörigen und die Mitarbeiter der OBA Anfang Dezember zum zweiten Mal in Folge einen wunderbaren Nikolausabend im Arabella Alpenhotel Spitzingsee verbringen. Bei Musik, Tanz, einem leckeren Buffet und dem Besuch des Nikolaus genossen wir das tolle Ambiente des Hotels. Für die Einladung möchten wir uns beim Hoteldirektor Herr Peter Könekamp und seinen Mitarbeitern ganz herzlich bedanken!

Vieles konnten wir wieder nur dank finanzieller Zuwendungen und Spenden verwirklichen. Ihnen allen daher ein ganz herzliches Dankeschön.

 


Lebenshilfe e. V.

Am 11. Oktober 2012 fand in Hausham die Mitgliederversammlung des Lebenshilfe-Vereins mit turnusmäßigen Vorstandswahlen statt. Aus gesundheitlichen Gründen stellte sich der bisherige stellvertretende Vorstand Herr Wilms nicht mehr zur Wahl. Seine großen  Verdienste um die Lebenshilfe Miesbach wurden in mehreren Reden gewürdigt. In sein Amt wurde Emanuela Hualla-Achatz gewählt. Seit acht Jahren bekleidet Rudolf Maier-Kleeblatt die Position des Ersten Vorsitzenden. Er wurde für weitere zwei Jahre verlängert. Neben den bisherigen Vorstandmitgliedern Renate Storch und Angelika Viellechner (Buchhaltung) wurde RA Alexander v. Schoeler in den Vorstand berufen. Rüdiger Hartmann schied auf eigenen Wunsch wegen beruflicher Überlastung aus. Manfred Wilms und Jens Zangenfeind wurden als Revisoren gewählt.

Rudolf Maier-Kleeblatt gratulierte der GmbH-Geschäftsführerin Inga Kockerols zu ihrem fantastischen Jahresergebnis 2012. Allen Vorstandsmitgliedern dankte er für ihre wertvolle ehrenamtliche Mitarbeit  und den Anwesenden, darunter auch der stellvertretende Landrat Arnfried Färber, für ihre Unterstützung der Vereinsanliegen.

Alle Wahlvorgänge erzielten einstimmige Ergebnisse.

 


Mit freundlichen Grüßen

 

Inga Kockerols                                        Rudolf Maier-Kleeblatt
Geschäftsführerin                                    Vorstandsvorsitzender




Halbjahresinfo 1/2012

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

 

nachstehend haben wir für Sie die wichtigsten Ereignisse aus dem 1. Halbjahr 2012 zusammengefasst:

 

Frühförderung Hausham und Holzkirchen (FFÖ)
Integrative Kinderkrippe „Tausendfüssler“

 

In den ersten Monaten des Jahres beschäftigte uns in der Frühförderung Holzkirchen neben der normalen Frühförderarbeit immer noch unser neu angemietetes Haus. Die „Eingewöhnungszeit“ hatten wir nach dem Umzug im September 2011 erfolgreich abgeschlossen. Es gab jedoch noch eine Reihe von Arbeiten innen und außen zu erledigen. Zuletzt wurde eine speziell auf Kindermaße angepasste „Kinderküche“ eingebaut, die sich für die Therapien und Förderstunden aller Fachbereiche sehr gut einsetzen lässt. Dieses alltagsnahe „Üben“ wird von den Kindern mit Begeisterung angenommen und erleichtert oft den Zugang zur Therapie. Am 25. April 2012 fand schließlich unsere Einweihungsfeier statt. Wir durften zahlreiche Gäste begrüßen. Diese nutzten die Gelegenheit, das Haus kennen zu lernen und in Gesprächen und über Infowände einen vertieften Einblick in unsere Arbeit zu bekommen. Herzlichen Dank für Ihr Interesse!

 

Während der Monate März bis Mai bekamen wir sehr viele Neuanmeldungen für die Frühförderungen Hausham und Holzkirchen, überwiegend durch die Empfehlungen der Kinderärzte. Dazu passte es, dass wir ab Februar eine neue Heilpädagogin als Mutterschutzvertretung einstellen konnten. Zurzeit sind alle Förder- und Therapietermine ausgebucht und wir müssen die neuen Eltern mit dem Frühförderbeginn auf August/September vertrösten. Leider ist seit kurzem auch klar, dass sich eine neue Lücke in unserem Team ergibt. Frau Rudolph, unsere Heilpädagogin für Hausham, verlässt uns Ende August und geht zurück in ihre Heimatnähe. Somit hoffen wir bald qualifizierte Bewerbungen zu erhalten. Interessenten wenden sich bitte an Frau Renate Holzner 08026-93249.

 

Der Trend zur Integration von Kindern mit Einschränkungen in Kindertagesstätten wird immer mehr zum Thema. Wir konnten dazu mehrere Einrichtungen beraten und werden ab September in 2 weiteren Kindergärten und 2 Kinderkrippen den Integrationsfachdienst übernehmen.

 

Unsere Integrative Kinderkrippe „Tausendfüssler“ bekommt ein „Geschwisterchen“. Darüber freuen wir uns sehr. Die steigenden Anmeldezahlen seit letztem Jahr führten zur Planung einer integrativen Krippengruppe in der Brentenstraße 7 in Hausham. Sie wird im Oktober 2012 eröffnet werden.

 

Heilpädagogische Tagesstätte - Kindergarten und Hort (HPT)

 

In der Faschingszeit herrschte auch im Heilpädagogischen Kindergarten ein buntes Faschingstreiben. Passend zum Thema „Dschungel“ sprangen viel „wilde Tiere“ durch die Gänge und feierten eine „ungezähmte“ Faschingsparty. Die Hortkinder zog es auch dieses Jahr wieder in den Waitzinger Keller in Miesbach, wo sie zum ersten Mal auch den öffentlichen Teil der Faschingsparty besuchten. Ganz im Sinne der Inklusion waren sie richtig „mitten drin“.

 

Am 11. März 2012 fand das jährliche integrative Fußballturnier gemeinsam mit der SG Hausham Sparte „Handicap Integrativ“ unter der Schirmherrschaft von Herrn Bürgermeister Schreiber in der Kreissporthalle in Hausham statt. Für alle Mitwirkenden war es wieder ein toller sportlicher Tag.

 

Ein besonderes Ereignis war der Sprachtag im Mai. Entsprechend dem Jahresthema stand der gesamte Tag unter dem Motto „Sprache und Kommunikation“. Die „Unterstützte Kommunikation“ stand dabei im Mittelpunkt. Intensive Erfahrungen im Umgang mit Sprache und Kommunikation machten die Kinder und Jugendlichen und die Mitarbeiter/innen in verschiedensten Projekten. Stolz sind wir besonders auf unsere dabei entstandene Ausgabe der „TAZE“ – unsere eigene Tagesstättenzeitung!

 

Zusätzlich beschäftigten sich die Mitarbeiter/innen in Form einer weiteren Fortbildung mit dem Thema „Unterstützte Kommunikation“ und auch ein Elternabend informierte darüber. Ein weiteres Thema des Elternabends war die „Inklusion“ und der Weg der Lebenshilfe Miesbach dorthin. Gemeinsam mit Eltern sowie auch in mehreren Terminen zur „Zukunftswerkstatt“ wurden Ideen und Visionen entwickelt.

 

Am 1. April 2012 begann Herr Fritz Grau als neuer Leiter unserer Heilpädagogischen Tagesstätte. Wir freuen uns sehr, ihn für unser Team gewonnen zu haben. Er stellt sich Ihnen im Anschluss an diesen Bericht vor.

 

Ein weiterer Höhepunkt war die Übernachtung der Kinder im Kindergarten in der Nacht vom 30.4 2012. auf den 1.5.2012. Es war ein Abenteuer für die Kinder eine ganze Nacht im Kindergarten zu sein. Alleine ohne die Eltern. Sicher war es auch für viele Eltern ein Abenteuer. Wird mein Kind das aushalten? Muss ich es abholen? Viele Fragen im Vorfeld. Die Erfahrung zeigte, es ging alles gut. Am nächsten Morgen, als die Eltern zum gemeinsamen Frühstück in die Tagesstätte kamen, waren nur frohe und entspannte Gesichter zu sehen.

 

Das Sommerfest der Heilpädagogischen Tagesstätte, das am Freitag den 29.6.2012 unter dem Thema: „Komm sing, tanz und sprich mit mir!“ stattfand, fand großen Anklang bei Kindern und Eltern. Die Kindergartenkinder eröffneten das Fest mit einem gelungenen Lied, welches sie mit viel Begeisterung und großem Können vortrugen. Das Ganze wurde von der Band „Sundance River“ musikalisch abgerundet. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Tanzgruppe der SG-Hausham Handicap Integrativ, unter der Leitung von Frau Sandra Bobrik. Mehrer Jugendliche aus unserer Tagesstätte gehören zu dieser Gruppe und haben an der Vorführung teilgenommen.

 

Einen herzlichen Dank an alle Spender und Mithelfer, die dazu beigetragen haben, dass dieses Fest überhaupt stattfinden konnte!

 

Alle Vorbereitungen für die Eröffnung der Integrativen Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ im Oktober sind getroffen. In den Sommerferien werden noch die notwendigen Umbauarbeiten durchgeführt. Wenn alles wie geplant verläuft, können wir am 01. Oktober die ersten Kleinen Besucher der „Villa Kunterbunt“ begrüßen.

 

Es war ein spannendes erstes Halbjahr 2012! Wir freuen uns schon auf das zweite!

 

Heilpädagogische Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche „Haus Bambi“ (HPW)

 

Brandschutz , Barrieren abbauen -  „Ich kann das auch „
Endlich ist es soweit - die neuen Gruppentüren sind eingebaut. Zwei unterschiedlich farbige Tasten drücken, einen Moment warten, und schon geht’s nach draußen. Bei jeder Gelegenheit zeigten unsere Kinder stolz ihr Können und wurden so zum hilfsbereiten „Türenöffner“, wenn mal jemand voll-gepackt an der Tür stand. “ Spannend!“

 

Gruppenstärkung „Einfach mal raus und jemanden nur für mich allein“
Ende Mai und Anfang Juni war es wieder soweit. Die Kinder fuhren für 5 Tage auf Freizeit. Die einen wählten einen Aktivurlaub auf einer Almhütte mit Selbstversorgung. Da hieß es mit an packen. Die anderen sorgten für ihr geistiges, seelisches und körperliches Wohlbefinden. Sie ließen es sich in einem Hotel gut gehen.

 

Inklusion „Ich gehöre dazu„
Am 13.Mai feierte Maria gemeinsam mit den Grundschülern aus Neuhaus ihre Erstkommunion. Für Maria war es jedoch schon vorher eine besondere Zeit. Das wöchentliche Treffen zum Kommunionsunterricht war für sie sehr spannend. Im Wechsel traf man sich in der Pfarrgemeinde oder im privaten Umfeld einer Mitschülerin. Auch Maria lud im Gegenzug ins Haus Bambi ein. Voller Achtsamkeit und Fürsorglichkeit begegneten ihr die anderen Buben und Mädels.

 

Erweiterung der Tiergestützten Therapie und Pädagogik „ Alles bereit für Meister Lampe“
Aufgrund der vielschichtigen positiven Erfahrungen mit dem Therapiehund „Findan und dem Gasthund Bella reifte allmählich die Idee, das Angebot zu erweitern. Im Team beratschlagten wir, welche Tierart dazu in Frage käme. Huhn oder Schaf? Alpaka oder…..? Am Besten konnten wir uns für die Kinder die Arbeit mit Kaninchen vorstellen. Die Idee war geboren und jetzt ging es an die Umsetzung. Die Projektgruppe plante bis ins kleinste Detail. Artgerechte Haltung, Ernährung, Kommunikation zwischen Mensch und Tier u.s.w.
Im Juli sollen nun die Kaninchen einziehen und dann freuen wir uns auf viele gemeinsame Erlebnisse.
In spielerischer Art können die Kinder dann Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeiten, Rücksichtnahme und soziale Kompetenzen weiter entwickeln.

 

Offene Behindertenarbeit „LebensMUT“ (OBA)

 

Ins Jahr 2012 startete der Freizeitclub der Offenen Behindertenarbeit „LebensMUT“ mit verschiedenen spannenden Freizeit- und Bildungsangeboten. Neben den seit langem erfolgreich etablierten, in wöchentlichem Turnus stattfindenden „FC’s“ (FC Sport, FC Kreativ, FC Kegeln) hat sich auch der „Samstagstreff“ zu einer festen Größe im Freizeitgeschehen der OBA entwickelt. Ein Besuch im Museum Mensch und Natur, das Faschingstreiben in Hausham oder das Ritterfest Kufstein sorgten bei den Teilnehmern im ersten Halbjahr 2012 für Begeisterung.

 

Ebenfalls begeistert und mit einer hohen Teilnehmerzahl wurden unsere Freizeiten im April und Juni dieses Jahres im Haus Lehengut im Pongau (Österreich) und im Schullandheim Bliensbach besucht. Verschiedene Ausflüge, wie z.B. der Besuch einer Greifvogelshow auf der Burg Hohenwerfen oder eine geführte Vogelwanderung mit anschließendem Sonnenbaden am See machten den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis. Teilnehmer und Mitarbeiter freuen sich bereits auf die dritte OBA-Freizeit 2012, die Anfang Oktober als Selbstversorgerfreizeit in einer Blockhütte in Königsdorf stattfinden wird.

 

Um den vielfältigen Interessen unserer Zielgruppe bezüglich ihrer Freizeitgestaltung gerecht zu werden, haben wir unsere bereits im vergangenen Jahr begonnene Kooperation mit der Volkshochschule Hausham intensiviert und ein noch breiteres Spektrum an Bildungsangeboten für erwachsene Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen. So fanden im Winter/Frühling 2012 ein Musikkurs, ein Kochkurs, eine Kräuterwanderung und ein Computerkurs zum Thema „Digitale Bildbearbeitung“ statt.
Doch nicht nur für die Freizeit- und Bildungsarbeit, auch für den so wichtigen und vielfach nachgefragten Punkt der Beratung konnten wir die Volkshochschulen des Landkreises gewinnen. Erstmals bot die OBA im Frühjahr 2012 an der VHS Holzkirchen und der VHS Tegernsee eine „Offene Bera-tungsstunde“ an. Mit diesem Angebot möchten wir Menschen im Landkreis die Möglichkeit geben, sich ortsnah und in unkomplizierter Weise Antworten auf Fragen rund ums Thema Behinderung zu holen und dort Unterstützung zu bekommen, wo sie benötigt wird.

 

Zuletzt noch zwei Highlights der OBA, beide aus dem Monat März:
Zum ersten Mal seit Bestehen des Integrativen Fußballturniers in Hausham trat in diesem Jahr auch die OBA „LebensMUT“ mit einer eigenen Mannschaft beim Wettbewerb an. Nach einem brillanten Turnier, bei dem Teamgeist, Fairness und natürlich jede Menge Spaß groß geschrieben wurden, durften sich die Spieler über einen hart erkämpften und verdienten 3. Platz freuen.

Für viel Freude und positive Resonanz sorgte im Frühlingsmonat März auch die Einladung des Bayerischen Landestheaters zur Generalprobe der Operette „Zum weissen Rössl“. Die Teilnehmer genossen das lustige Stück und die tolle Atmosphäre in vollen Zügen und waren sich allesamt einig, beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei zu sein!

 

Lebenshilfe e. V.
Unsere Jahreshauptversammlung findet am Donnerstag, 11. Oktober 2012 um 19.00 Uhr im Begegnungsraum der Heilpädagogischen Tagesstätte statt. Die Einladung wird den Mitgliedern gesondert zu geschickt.

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Ferienzeit!


 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Inga Kockerols                                             Manfred Wilms

Geschäftsführerin                                        Stellv. Vorsitzender

 

 

  Aktuelle Hinweise zu unseren Aktivitäten finden Sie auf unserer Homepage unter www.lebenshilfe-miesbach.de.




Vorstellung Fritz Grau - Einrichtungsleiter

Die ersten 100 Tage sind fast vorbei

Es wird also Zeit, dass ich mich bei Ihnen vorstelle. Mein Name ist Fritz Grau, ich bin 58 Jahre alt. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder im Altern von 36 Jahren, 30 Jahren und 5 Jahre.

 

Aufgewachsen bin ich in Freiburg und in Reutlingen auf der Schwäbischen Alb. Berge wie hier in Hausham sind mir also bekannt. Allerdings handelt es sich auf der schwäbischen Alb um etwas weniger hohe Berge die auch den seltsamen Namen „Sargdeckelberge“ haben. Wenn Sie es wollen, erkläre ich Ihnen gerne, wie mein Lehrer mir erklärt hat, warum diese Berge diesen seltsamen Namen haben…
Nachdem ich bei der Firma Trigema eine Lehre als Industriekaufmann gemacht habe, war mir recht schnell klar, dass ich nicht im Büro bleiben wollte.

 

Bei den Mariaberger – Heimen machte ich die berufsbegleitende Ausbildung zum Heilerziehungspfleger die ich 1981 mit der staatlichen Anerkennung abschloss. Neugierig wie ich bin, wollte ich beruflich mehr wissen und mehr machen, also begann ich 1983 an der Fachakademie für Heilpädagogik in München die Ausbildung zum Heilpädagogen mit Abschluss 1985.

 

1997 wechselte ich beruflich in die Gustav – Werner – Stiftung in Reutlingen. Hier war ich im Bereich des betreuten Wohnens bzw. des ambulanten Wohnens für Menschen mit verschiedensten Behinderungen tätig. Ich sammelte Erfahrungen als stellvertretender Heimleiter. In dieser Zeit, machte ich meine Weiterbildung zum systemischen Familientherapeuten und gab selbst Fortbildungen bei der Lebenshilfe in Erlangen.

 

Nach zwei weiteren beruflichen Veränderungen bin ich seit April 2012 Leiter der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe Miesbach, in Hausham. Meine ersten hundert Tage sind vorbei und ich habe die Heilpädagogische Tagesstätte kennen, verstehen und „lieben“ gelernt. Ich schätze die liebevolle und pädagogisch wertvolle Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen. Finde kompetente und menschlich integere MitarbeiterInnen. Vom ersten Tag an wurde ich von der Geschäftsführung in allen Bereichen unterstützt und auch gestützt. Eltern bringen mir vom ersten Tag an viel Vertrauen entgegen. Bei vereinzelten Treffen mit dem Vorstand wurde ich mit großer Offenheit empfangen. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken.

 

Meine Ziele die Heilpädagogische Tagesstätte betreffend:
• Jeden Tag meinen Anteil dazu beitragen, dass es den Kindern und Jugendlichen bei uns gut geht. Dass die Eltern das Gefühl haben, unser Kind ist in guten Händen.
• Weiterführung eines heilpädagogischen Konzeptes im Umgang mit den Kinder und Jugendlichen
• Übertragung des Konzeptes auf den Alltag in Bezug auf die pädagogische Haltung und das Umfeld.
• Konsequentes Einbeziehen der Eltern bei pädagogischen Überlegungen und Zielset-zungen
• Start unserer Integrativen Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ im Oktober 2012 als neuer Baustein der Heilpädagogischen Tagesstätte.
• Die Heilpädagogische Tagesstätte der Lebenshilfe für die vielen neuen Anforderungen der Zukunft zusammen mit dem Vorstand der Lebenshilfe, der Geschäftsführung, den Mitarbeitern vor Ort, den Schulen, den verschieden Ämtern und Institutionen gut aufzustellen.




 

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