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Bedürfnisorientierung

Jeder Mensch, auch der Mensch mit Behinderung, will und soll über zentrale Bereiche seines Lebens selbst bestimmen.

 

Jeder Mensch soll als Mensch in seiner gesamten Vielfalt, mit allen Stärken und Schwächen gesehen und angenommen werden.

 

Zentrale Bereiche sind z.B.

  • Wohnen, Ernährung
  • Arbeit, Freizeit, soziale Kontakte
  • sexuelle Bedürfnisse, Partnerbeziehungen
  • Schutz der Intimität, gesellschaftliche Akzeptanz

Uns ist dabei wichtig,

  • dass die praktische Umsetzung der Bedürfnisorientierung ein gemeinsamer Prozess ist, in dem die Bedürfnisse der Betreuten erspürt werden und in Einklang gebracht werden mit den Bedürfnissen aller Beteiligten (Eltern und Angehörige, Mitarbeiter, Betreute)
  • und dass strukturelle Voraussetzungen geschaffen werden, um den Bedürfnissen der Betreuten weitestgehend entgegenkommen zu können,
  • aber auch, dass evtl. Grenzen aller Beteiligten akzeptiert werden müssen, um wiederum die Bedürfnisse mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen in Einklang zu bringen.

Wir handeln nach dem Grundsatz:
Soviel Hilfe wie nötig, soviel Selbständigkeit wie möglich!

Beispiele aus unserer Arbeit machten uns deutlich wie wichtig in der Arbeit mit unseren Betreuten ein hohes Maß an Flexibilität ist, um auf die Bedürfnisse des Einzelnen weitestgehend eingehen zu können, wie wichtig aber auch Nähe und Distanz sind, um im Prozess der Förderung die Betreuten angemessen zu fordern, aber nicht zu überfordern und gleichzeitig die Intimsphäre zu schützen.

 


Förderung von Integration

Für den Menschen als soziales Wesen ist Ansehen sehr wichtig.
Zugehörigkeit zu einer menschlichen Gemeinschaft ist ein lebenswichtiges Grundbedürfnis des Menschen.
Hohe Akzeptanz schafft für den einzelnen Menschen mehr Selbstwertgefühl.
Mitleid ist das Gegenteil von Ansehen und Akzeptanz.

 

Für uns bedeutet dies,
- dass jeder die Möglichkeit erhält, seinen Platz zu finden, z.B. in der Rolle als Kind, als Mensch mit Behinderung, als Eltern, als Angehöriger, als ......... .

 

Daher ist es wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft mit unseren verschiedenen Rollen einen Platz haben.

 

Ein selbstverständliches Zusammenleben mit der Akzeptanz der Stärken und Schwächen aller sollte Normalität sein.

 

Durch Beispiele aus unserer Arbeit wurde klar, dass jede Begegnung mit anderen auf Verstehen und Verstanden-werden basieren sollte und dass wir in unserer Gesellschaft verschiedene Rollen ausleben dürfen, da nur dies zur Autonomie des Menschen führt.

 

Durch die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen/am öffentlichen Leben unseres Freizeitclubs, durch Begegnungen unserer Betreuten mit Firmlingen/Studenten/ in Feriendörfern während unserer mehrtägigen Freizeiten u. v. m. verfolgen wir unser Ziel der Förderung von Integration unserer Betreuten in die Gesellschaft.

 


Partnerschaftlichkeit

Partnerschaftlichkeit ist ein ständiger Kommunikationsprozess, in dem Ehrlichkeit, Echtheit, Vertrauen, Offenheit im Umgang aller Beteiligten gelebt wird.

 

Wichtig ist im Zusammenwirken aller Beteiligten das Transparent-sein, d.h. es gibt klare Aufgaben, aber auch die Akzeptanz von Grenzen.

 

Im partnerschaftlichen Umgang begegnen sich alle Beteiligten in gegenseitiger Achtung.

 

Beispiele machten die Vielfalt von Partnerschaftlichkeit sehr deutlich:

  • für Eltern wird spürbar, dass im Team Absprachen getroffen werden und über die  Arbeit reflektiert wird
  • Eltern erleben Partnerschaftlichkeit, indem sie einbezogen werden
  • Partnerschaftlichkeit resultiert auch aus dem ernstgenommen-werden des Teams und des Einzelnen im Team

 


Förderung und Kompetenz

Kompetenz ist wichtig, gerade auch für behinderte Menschen. Sie führt zu mehr Selbständigkeit, fördert die Entwicklung zu einer Persönlichkeit und trägt dazu bei, ernstgenommen zu werden.
Kompetenz ist immer abhängig vom Alter.

 

Unser Ziel ist es, die Kompetenz eines Menschen in seinen unterschiedlichsten Bereichen/Rollen zu erkennen, um ihn dann individuell fördern und unterstützen zu können.
Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe bzw. assistieren.

 

Hier ein Beispiel aus unserer praktischen Arbeit:
Eine kleine Redaktionsgruppe trifft sich regelmäßig zur Erstellung einer kleinen Zeitung von und für Menschen mit Behinderung, unterstützt von Mitarbeitern der OBA.

 


 

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